16 Hinweise zum Upgrade auf 7.0.4
Breaking changes
Änderungen bei der Auflösung bestimmter integrierter Makros
Das Verhalten bei der Auflösung der Makros {HOST.CONN}, {HOST.DNS}, {HOST.IP}, {EVENT.CAUSE.*}, {EVENT.TAGS.*} und {EVENT.SYMPTOMS} wurde korrigiert, um die Konsistenz mit anderen integrierten Makros sicherzustellen.
Nun werden sie zu *UNKNOWN* aufgelöst, wenn bei der Auswertung ihres Werts ein Fehler auftritt.
Aufgrund dieser Änderung müssen die Medientypen für die folgenden Integrationen aktualisiert werden, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen: iTop, Jira Service Desk, ManageEngine ServiceDesk, SolarWinds Service Desk.
Diese Änderung kann sich auch auf benutzerdefinierte Skripte oder Integrationen auswirken, die die oben genannten Makros verwenden.
Datenbank-Wiederherstellungsfehler mit PostgreSQL/TimescaleDB nach dem Upgrade von 7.0.0-7.0.4
Die Verwendung von pg_restore zum Wiederherstellen eines PostgreSQL- oder TimescaleDB-Backups, das in Zabbix 7.0.0-7.0.4 erstellt wurde, führt zu einem Fehler wegen der fehlenden Funktion base36_decode, wodurch die Wiederherstellung fehlschlägt.
Dieser Fehler tritt beim Wiederherstellen eines mit pg_dump erstellten Backups auf.
Weitere Informationen zur manuellen Behebung dieses Problems vor dem Erstellen des Backups finden Sie unter bekannte Probleme.
Wenn Sie noch nicht auf Zabbix 7.0.0 aktualisiert haben, beachten Sie bitte, dass es bei Upgrades von Zabbix-Versionen vor 7.0 auf 7.0.5 keine solchen Probleme geben sollte. Anweisungen zum Upgrade finden Sie unter Upgrading TimescaleDB schema.
Anforderungen
libevent 2.0.10 erforderlich
Die mindestens erforderliche Version von libevent wurde auf 2.0.10 angehoben.
Datenbanken
Datenbankänderungen
Ein Problem beim langsamen Klonen von Vorlagen wurde durch das Hinzufügen von Indizes für das Feld uuid behoben. Diese Änderung kann bei großen Datenmengen zu langen Upgrade-Zeiten führen.
Neuer Index in der Tabelle „auditlog“
Der Tabelle auditlog wurde ein neuer Index hinzugefügt, um die Antwortzeiten der Datenbank und des Frontends beim Filtern von Datensätzen nach IP im Audit log zu verbessern.
Beachten Sie, dass Benutzer mit großen Audit-Protokollen aufgrund der Datenbankgröße möglicherweise längere Upgrade-Zeiten feststellen.
Prozesse
Probleme werden ohne aktivierte Services nicht mehr zwischengespeichert
Der Service Manager speichert Probleme nicht mehr im Cache, wenn keine Services aktiviert sind.
Der Service Manager prüft beim Start im Konfigurations-Cache, ob Services aktiviert sind, und speichert Probleme nur dann im Cache, wenn aktivierte Services vorhanden sind. Außerdem erkennt er, wenn der erste Service hinzugefügt oder der letzte Service entfernt wird, und initialisiert bzw. gibt den Problem-Cache frei.